"Wenn Du ein Land kennenlernen willst, gehe nicht zu den Ausgrabungsstätten, sondern in die Tavernen." Das habe er so oder so ähnlich einmal gelesen. Michael Höller hat den Spruch nur etwas abgewandelt und ihn zu seinem Lebensmotto gemacht: "Statt Tavernen sind es bei mir eben Stadien."[Allgemeine Zeitung / Rhein Main Presse, 1.8.2015]


Warum in die Ukraine reisen, wenn mich dort kein Länderpunkt erwartet, wollte meine Frau von mir wissen. Weil ich mir nun endlich das Stadion Avangard in Pripjat anschauen möchte. Ein Lost Ground mit einer Katastrophe als Geschichte, die weltweit bekannt ist. Für mich sozusagen "die Mutter aller Lost Grounds". 30 Jahre nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl droht nicht nur das Stadion, sondern mit ihm die ganze Geisterstadt Pripjat zu zerfallen. Also hin, so lange der Wahnsinn noch "greifbar" ist!

Soviel Kultur muß man selbstredend mit Fußball verbinden. Bei mir besonders im Fokus: Dnjepr Dnjepropetrovsk, Illichivec Mariupol und Avangard Kramatorsk. Die beiden letzteren sind die östlichsten Vereine im Land, die aufgrund des Krieges nicht ihre Heimat verlassen mussten und wo vor Ort der Ligabetrieb aufrecht erhalten wird. Doch wie ist es um die Sicherheit bestellt? Immerhin liegt Kramatorsk nur 40 km und Mariupol nur etwa 20 km von der Kontaktlinie entfernt, die Separatisten von ukrainischen Kräften trennen.

Quelle 1 (Yuri aus Dnjepropetrovsk) meint: Mariupol sei kein Problem. Nach Kramatorsk würde er persönlich nicht hinfahren. Die Nähe zur Front, Straßenblockaden, Militärpatroillen und das Risiko, als herumlaufender Hobby-Fotograf Mißtrauen zu erwecken und mißverstanden zu werden - das Risiko sei ihm zu hoch. Quelle 2 (Konstantin aus Kramatorsk) meint: "Jetzt in Kramatorsk ist es ganz sicher! Um auch mit dem Zug zu reisen, denke ich, dass man zB aus Kiew keine Schwierigkeiten haben wird. Mögliche Polizeikontrolle ist nur am Bahnhof in Kramatorsk, und das ist keine Straßensperre, sondern nur eine Patrouille ... Haltung gegenüber Ausländern in der Stadt würde ich sagen, die Polizei Haltung ist loyal ... heute in der Stadt gibt es viele Ausländer einschließlich OCSE Beobachter verschiedene UN-Missionen und auch die Masse der Freiwilligen und anderer Leute .... Ich denke, dass in dieser Hinsicht ist es nicht wert, sich Sorgen zu machen!" Quelle 3 (Andrej aus Myroniwka [Oblast Donezk] und Manager von Avangard Kramatorsk): "Fotos außerhalb und im Stadion sind kein Problem!" So weit so gut!

Die Spielansetzungen werden terminiert: Illichivec Mariupol, Avangard Kramatorsk und Dnjepr Dnjepropetrovsk alle samstags, am 16. September. Eine Zugfahrt von Kiev nach Mariupol dauert über 17 Stunden und es gibt nur drei Verbindungen, die alle zwischen 16:37 Uhr und 18:55 Uhr starten - werde aber freitags erst um 20 Uhr aus Pripjat zurück sein. Busse wären etwas schneller, aber ich hasse Busse! Damit fällt Mariupol schon weg. Da Dnjepr für mich zu 90% gesetzt ist, kann ich nun Kramatorsk knicken. Man hätte auf eine frühe Anstoßzeit hoffen und sonntags ein Spiel in Kiev in Kauf nehmen müssen. Das will ich nicht. Dnjepr am Sonntag hätte perfekt gepaßt. Also Dnjepr am Samstag und sonntags ist das Spitzenspiel in der 3. Liga Metalist Charkiv gegen "Dnipro-1" leicht zu machen.

 

 

14.9.17 * FC Dinamo Kiev - FK Skënderbeu Korçë   3:1 * 20:00 Uhr *  Europa League, Gruppenphase, 1. Spieltag *  Stadion NSK Olimpijskyj, Kiev * Zuschauer: 24 893 * Eintritt: 130 UAH (4,51 EUR) * Anreise: CGN - IEV mit Wizzair zu 37,99 EUR, 2x ÜoF im IrisHotels, Kiev zu durchschnittlich je 660 UAH (21 EUR) *

Mit 80 min Verspätung landete die Wizzair-Maschine in Kiev-Zhuliany. Das ich zwei Stunden später ein Spiel gucken wollte, interessierte natürlich niemanden - auch wenn es „nur“ eine ungeplante Zugabe dank der günstig ausgefallenen Europa League-Terminierung war. Mit einem Taxi zum Bahnhof, Frühstück für den Folgetag organisiert, im Hotel eingecheckt, alle Sachen ins stickige, fensterlose Zimmer geworfen (Vorfreude auf die Nachtruhe sank auf Null) und ab mit der Metro zum Stadion.

Ankunft 19:50 Uhr und noch lange Schlangen den Kassen. Irgendwann hatte ich den Opa am Schalter überzeugt, mir für 130 UAH ein Ticket für die gelbe Kategorie zu verkaufen. Die Treppen hochgehechtet und pünktlich zur 15. Spielminute war ich mit Kaffee- und Colabechern auf meinem Platz. Den Ground kannte ich ja noch von der EURO 2012, deswegen drückte mich die Verspätung nicht allzu sehr. Etwa 1 200 Leute standen im Block der Dinamo-Ultras, aus Albanien waren keine Fans wahrzunehmen. Der Gastgeber vertändelte zu Beginn viele Chancen und so mußte folgerichtig vor der Pause die Führung für Skenderbeu fallen. 



An den Fressbuden hat man seit der EURO nix dazugelernt: Die Bedienung ist genauso lahmarschig wie damals. Drei Mädels an den Kassen stehen sich (wie die Kunden vor der Theke) die Beine in den Bauch und warten, bis die zwei Heinis im Hintergrund Getränke umständlich aus Flaschen in Becher umfüllen. Zwei an der Kasse und drei hinten, würde den Umsatz um mindestens 30% steigern. Aber wozu auch?!



Nach der Pause schlug Dinamo gleich doppelt zu und drehte das Spiel innerhalb von Minuten. Verdient! In der Schlußviertelstunde, im Zeichen eines ungefährdeten 3:1-Sieges,  hallten Gesänge und Sprechchöre „Slava Ukrayini Heroyam Slava!!” (Ruhm für die Ukraine! Ruhm für die Helden!) durch die 70 000-Mann-Arena.




15.9.2017

Am nächsten Tag stand der Hauptact, der Ausflug nach Tschernobyl an. 6 Uhr aufgestanden, um 7:30 Uhr am Treffpunkt am Bus. Neben mir wollten etwa 25 andere Leute aus allen Herren Ländern die Tour in die Sperrzone machen. Es wurde das erhoffte Highlight!

Habe mir überlegt, jetzt an dieser Stelle nicht minutiös den Verlauf der Tour zu beschreiben, sondern Bilder sprechen zu lassen. Vielleicht will der ein oder andere ja selber mal hin und nicht vorher schon alles serviert bekommen?! Wer Fragen hat, darf mich natürlich gerne kontaktieren.

Diese Fragen werden einem garantiert unterwegs beantwortet, wenn man mit chornobyl-tour.ua unterwegs ist:

Warum laufen in der Zone alle in Militärklamotten herum, auch wenn es sich nur um Handwerker handelt? Warum gibt es zwei kreisrunde Zonen um den Reaktor, obwohl sich die Radioaktivität nicht gleichmäßig ausgebreitet hat? Warum hat nie ein Bus an der Bushaltestelle „Altes Feriencamp“ gehalten? Was hat es mit dem „Roten Wald“ auf sich? Wieso heißt der Reaktor Tschernobyl, obwohl die Stadt Pripjat direkt nebenan liegt? Warum sind in den meisten Häusern die Fensterscheiben zerbrochen? Wieso darf man in die leerstehenden Gebäude nicht rein? Warum hat man in einem Dorf einige Häuser abgerissen und andere dagegen stehengelassen? Wieso verlaufen im Dorf Tschernobyl alle Strom- und Wasserleitungen überirdisch? Wie lange hat die Evakuierung von Pripjat gedauert? Wieso ist die Sperrzone teilweise bewohnt und wie ernähren sich die Leute? Warum nennen sich die Menschen in der Sperrzone einfach nur „Einwohner“? Wo lebt man heute gesünder – in oder außerhalb der Sperrzone? 

 

In der 30 km-Sperrzone: Das Krankenhaus im Dorf Zalissya


Willkommen in Tschernobyl!


Falsche Bushaltestelle!
Technisches Monstrum: Radar Duga-1.
Kindergarten in der Sperrzone.



 "Hot Spot": An dem Baum steigt die Radioaktivität sprunghaft an!

Fahrt vorbei an Reaktorblock 5.
Reaktorblock 4 unter dem neuen Sarkophag.


Mahnmal am Ort der Katastrophe.


Personenkontrollgerät.
Guten Appetit!
Werkskantine des Kernkraftwerks Tschernobyl.


Willkommen in Pripjat.
Radioaktiver "Hot Spot" am Rande des "Roten Waldes".


Pripjat, die Stadt für die Mitarbeiter des Kraftwerks.
Persönliche Habe durch die Fenster der Wohnungen geworfen.


Straßenzug vor dem Reaktorunfall...
... und die gleiche Stelle 2017.


Blick in ein Klassenzimmer.


Atombehörde in Pripjat.
Hotelruine.



Kulissenraum eines Theaters.
Autoscooter und...
...Riesenrad im Vergnügungspark.


DESHALB WAR ICH HIER: Stadion Avangard, Pripjat. Ein Tag vor der offiziellen Eröffnung flog nebenan der Reaktor in die Luft.




Das Spielfeld des Avangard ist nicht mehr als solches zu erkennen.


Inoffizielle Gedenkstätte für die Arbeiter, Ärzte...
...und Feuerwehrleute, die in der Sperrzone ihr Leben gelassen haben.


Um 20:30 Uhr waren wir zurück in Kiev am Bahnhof. Schnell ins Hotel, evt. doch kontaminierte Schuhe und Hose entsorgt, geduscht, ausgecheckt und flugs wieder zum Bahnhof gejoggt. Pünktlich um 23 Uhr rollte der Nachtzug los gen Osten. Anders als erwartet war das 4er-Abteil nicht hoffnungslos überheizt, sondern gut klimatisiert.

Online-Ticket Kiev -Dnipro




Tagesanbruch über der Ostukraine.
Bem Einrollen in den Bahnhof von Dnjepropetrovsk.


16.9.17 * FC Dnipro - Real Farma Odessa   3:1 * 17:00 Uhr * Druga Liga "B" (3. Liga) * Dnipro-Arena, Dnipro (bis 2016: Dnjepropetrovsk) * Zuschauer: 1 100 * Eintritt: für alle frei * Anreise: mit der Bahn ab Kiev Pass. im Nachtzug (4er Abteil) zu 409 UAH (13 EUR) * 1x Ü & Early Check In im Premier Hotel Abri, Dnipro zu 48 EUR *

Eine gute Nachtruhe später war ich um 6:43 Uhr in Dnjepropetrovsk, das heute nur noch Dnipro heißt. Die Endung …petrovsk ist im letzten Jahr der Entsorgung sowjetischer Namensgebungen zum Opfer gefallen. In Bahnhofsnähe hatte ich mit ein gutes Hotel mit Early-Check-In organisiert. An der Rezeption wurde ich von Anna in deutscher Sprache empfangen. Das Frühstücksbuffet konnte mit einem vierfarbigen „organic“ Brot und Crème brûlée (allerdings ohne Karamellkruste) aufwarten und die Minibar auf dem Zimmer war mit gut gekühlten Kondomen ausgestattet. Wer´s braucht…

vierfarbiges "organic" Brot
Kondome in der Minibar...


Graffiti rund um die Dnipro-Arena.




Um 9:30 Uhr traf ich am Nordeingang der Dnipro-Arena auf Yuri und seine Frau Katya. Man kennt sich von FB und Yuri ist ein echter Pionier in Sachen Groundhopping in der Ukraine und ein Mann mit viel Ahnung und guten Kontakten. Wir hockten uns in ein Café, daß den Namen des sowjetischen Testpiloten Tschkalow trägt und hatten gut zwei Stunden Zeit um Quatschen, bevor die beiden mit Familie in Urlaub fuhren.

Yuri stammt aus Moskau und lebt mit seiner ukrainischen Frau in Dnipro. Als er noch nicht verheiratet war und der Ukraine-Krieg begann, bekam er Probleme mit seinem Paß. So mußte er anderthalb Jahre nach Serbien ausweichen, doch nach der Hochzeit mit Katya kann er jetzt dauerhaft in der Ukraine bleiben. Yuri betonte, daß er im persönlichen Umfeld wegen seiner Herkunft keinen Ärger hat – was nicht unbedingt selbstverständlich zu sein scheint. Yuri liebt den Amateurfußball und Katya ist bei den meisten Reisen mit dabei.

Yuri erzählte, daß in der Ukraine Ultras und Hooligans meist nebeneinander existieren. Der Krieg hat in vielerlei Hinsicht Einfluß auf die Fußballszene: Vereine aus dem von Separatisten kontrollierten Teil der Ostukraine mußten in fremde Städte ausweichen (wie z.B. Shakhter Donezk nach Charkiv). Anfänglich hätten sich die Leute darüber gefreut. Doch als die heimischen, eingefleischten Fans merkten, daß nun viele Zuschauer zu Lasten den eigenen Vereins lieber den höherklassigen „neuen“ Verein unterstützten, hätte sich die Stimmung gedreht.





Auf meine Frage, wie lange dieser Ausnahmezustand noch andauern würde, wußten beide keine Antwort. Ich persönlich vermute, der Status Quo bleibt ähnlich wie in Zypern auf ewig erhalten. Aber was machen in absehbarer Zeit die heimatlos gewordenen Clubs wie Shakhter Donezk oder Zorya Luhansk? Werden sie ewig in der Fremde herumtingeln? Wie kommt man finanziell klar? Ach ja, wo steckt eigentlich Donezks Sponsor und Präsident Achmetov? Yuri meinte, der ist irgendwo in Europa, keiner wüßte es genau.

Und noch etwas habe sich geändert. Seit Kriegsausbruch gibt es unter den ukrainischen Anhängern Übereinstimmung darüber, daß es keine Kämpfe und gewaltsame Rivalitäten mehr untereinander geben dürfe. Man hält zusammen für das Vaterland. Das legt den Schluß nahe, daß es nur dort zu Ausschreitungen beim Fußball kommt, wo es „den Leuten zu gut geht“. Ich hab es immer geahnt. 

Yuri, Katya and me
Tschkalov
"Kämpfe für die Ukraine!"


Zum Abschluß kam die Rechnung - eingelegt in ein Buch von Tschkalov mit dem Titel "Kämpfe für die Ukraine". Vielleicht ein Klassiker, jedenfalls jetzt wieder mit aktuellem Bezug, wenn auch unter anderen Vorzeichen.  

Beim Volleyball den Aufschlag mit einem Hammer auszuführen, kann nur schief gehen...


Yuri setzte mich noch in die richtige Tram (Nr. 12) in Richtung Süden zum Stadion Meteor. Dort spielte Dnjepr Dnjepropetrovsk von 1966 bis 2008, bevor man in die Dnipro-Arena umzog. Der Ground ist nicht übel und besticht durch seine acht (mindestens !) Flutlichtmasten! Als ich in der Saison 1989/90 davon träumte, der FC Bayern könnte im Viertelfinale des Europapokals der Landesmeister vielleicht dieses für ARD Sportschau-Moderator Werner Zimmer unaussprechliche Dnjepr Dnjepropetrovsk zugelost bekommen (letztendlich ging es nur nach Eindhoven), hätte man wohl eher nicht diesen Ground gemacht. Die Stadt war bis in die 1990er Jahre wegen der ansässigen Raketenfabriken für Ausländer gesperrt und der Verein trug seine Europapokal-Heimspiele woanders aus. Ach, übrigens startete Trainerlegende Valeri Lobanovski hier in Dnipro seine Trainerkarriere und wechselte erst vier Jahre später zu Dinamo Kiev.

Stadion Meteor


Auf der langen, holprigen Rückreise mit der Tram in Richtung Bahnhof stieg ich zwischendurch irgendwo aus und bewies dabei einen guten Riecher. Denn ich hatte das Stadion Lokomotiv genau abgepaßt und konnte nun dieses kurz inspizieren. Eine typisch sowjetische Bezirkssportanlage ohne Ausbau mit den obligatorisch herumliegenden losen Gummimatten. Die Netze an den Toren verrieten, daß hier noch gelegentlich gekickt wird.

Blagovishchenska tserkva
Stadion Lokomotiv


Dann nahm ich mir die Zeit, mich auf einen Ausflug in den nördlich des Dnjepr gelegenen Teil der Stadt zu machen. Über den Bahnhof und den Staromostova Platz ging es wieder per Tram auf der 1884 gebauten Amur-Brücke über den gewaltigen Fluß. Irgendwo im Nirgendwo stieg ich aus. Während im Süden das pure Leben pulsierte und lärmte, war es in den Straßen im Norden, wo die Bahnhöfe merkwürdige Namen wie "Station 193 km" tragen gespenstisch still und fast menschenleer. Nur zwei halbleere Heliumballons raschelten im Wind, als wollten sie sich bemühen, dem Müllcontainer zu entkommen. Wer mag sich in einer solchen Gegend nicht auch nach einem "Beautiful life" sehnen?

Heliumballons rascheln im Wind.
Eigentlich werden hier Mitglieder für eine Kindertanzgruppe geworben.


Das Stadion Petra Laika ist von außen nicht zugänglich und mir die Mühe zu machen, Zutritt durch den angrenzenden Fitness-Club zu bekommen, überforderte mich in diesem Augenblick. So drehte ich außen herum eine Stadionrunde, nicht ohne von einem Security-Heini in seinem Pseudo-US-Streifenwagen angeblafft zu werden. "Ich nix versteh´n. Ja ni panimaju!" Groundhopper, die mit Kameras durch Zäune und Gebüsche angrenzender Sportanlagen linsen, sorgen hier offensichtlich noch für Unverständnis. Das Stadion ist in keinem guten Zustand und wird inzwischen nur noch für American Football genutzt.

Stadion Petra Laika mit Emblem der Olympischen Spiele 1980 in Moskau



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